Aufgaben

Aufgaben eines Patientenfürsprechers
Ein Patientenfürsprecher dient dem Patienten als unabhängige Beschwerdestelle. Er unterliegt wie der Arzt einer Schweigepflicht.

Kommt es beim Krankenhausaufenthalt zu Problemen, z.B. wenn sich ein Patient ungerecht behandelt oder nicht ausreichend informiert fühlt, dann versucht der Fürsprecher die Situation im Sinne des Patienten zu lösen. Er sucht Kontakt zu den beteiligten Ärzten und Pflegern und vertritt gegenüber diesen die Position des Patienten.

Der Patientenfürsprecher arbeitet in der Regel ehrenamtlich und ist daher vom Krankenhaus finanziell unabhängig. In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und dem Saarland ist jedes Krankenhaus verpflichtet einen unabhängigen Patientenfürsprecher einzusetzen. Die anderen Bundesländer können eigenständig entscheiden, ob sie einen Patientenfürsprecher in den Klinikalltag integrieren.

 

Aufgaben und Ziele des BPiK e.V.
Patientenfürsprecher wünschen sich eine größere Plattform und Kenntnis in der Bevölkerung über das Unterstützungsangebot an deutschen Kliniken.

Gibt es bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern, entsteht eine höhere Zufriedenheit unter den Mitarbeitern. Der BPiK e.V. setzt sich für mehr Zeit ein – Zeit für Zuwendung und Kommunikation. Denn mehr Zeit für die Patienten bedeutet weniger Belastung und damit eine geringere Fehlerquote sowie mehr Sicherheit für die Patienten. Ebenso ist die Kommunikation ist sehr wichtig, damit Probleme erst gar nicht entstehen. Häufig entstehen Konfliktfälle und Behandlungsfehler im Krankenhaus durch Kommunikationsdefizite. Mehr Personal heißt auch mehr Kommunikationszeit und trägt zur Sicherheit und Gesundheit aller bei.

Wenn eine entsprechende Personalbesetzung in Krankenhäusern gewährleistet ist und gleiche Bedingungen für Patientenfürsprecher in allen Bundesländern geschaffen werden, haben wir eine gute Grundlage für eine konsequente, verbesserte Patientenorientierung geschaffen.